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Innosuisse ScaleUp: Was diese Auszeichnung für Gesundheitsorganisationen bedeutet

  • Autorenbild: Regula Spuehler
    Regula Spuehler
  • 3. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Die Aufnahme von heyPatient in die zweite Phase des Innosuisse ScaleUp Programms ist für uns eine grosse Freude.


Noch wichtiger ist jedoch die Frage:


Was bedeutet eine solche Auszeichnung für Spitäler, Kliniken und andere Gesundheitsorganisationen, die auf digitale Lösungen setzen?


Nicht der Award steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, weshalb Innosuisse Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial fördert und wie Gesundheitsorganisationen davon profitieren.

Die Aufnahme in Phase 2 bestätigt die Skalierbarkeit unserer Plattform und unterstützt unseren Weg, digitale Patienteninteraktion noch breiter verfügbar zu machen.


Digitalisierung braucht langfristige Partner


Digitale Projekte im Gesundheitswesen werden nicht für Monate, sondern für Jahre geplant.

Neben dem Funktionsumfang spielen deshalb insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:


  • Zukunftsfähigkeit der Lösung

  • Skalierbarkeit für wachsende Anforderungen

  • Investitionssicherheit

  • Offene Standards und Integrationsfähigkeit

  • Langfristige Innovationskraft des Anbieters


Die Aufnahme ins Innosuisse ScaleUp Programm bestätigt genau diese Eigenschaften.



Skalierbare Lösungen für die gesamte Patient Journey


Mit heyPatient setzen Gesundheitsorganisationen auf eine patientenzentrierte Plattform, die den gesamten Behandlungspfad digital begleitet: vor, während und nach dem Aufenthalt.


  • Die Plattform verbindet mobile Apps, Webportale und Self-Service-Terminals zu einer durchgängigen Lösung.

  • Sie unterstützt aktuell 21 Sprachen und ermöglicht mit heyFamily auch die Einbindung von Angehörigen.



Was heisst das konkret im Alltag?

Patientinnen können ihre Anmeldung bereits vor dem Termin digital erfassen. Vorausgefüllte Daten, Plausibilitätsprüfungen und mehrsprachige Benutzerführung vereinfachen die Eingabe und verbessern gleichzeitig die Datenqualität.


Buchbare Angebote, Liegeklasse-Upgrades oder ein patientenseitiger Dokumenten-Upload können mit wenigen Klicks in den Anmelde-Flow integriert werden.


Einwilligungen zum digitalen Datenaustausch, rechtliche Hinweise und weitere relevante Informationen werden strukturiert dokumentiert.


Weniger manuelle Datenerfassung, bessere Datenqualität und nachvollziehbare Einwilligungen schaffen messbaren Mehrwert für Patientinnen und Leistungserbringer.

Auch die Compliance wird unterstützt. Aus den eingegebenen Daten kann automatisiert eine Zusammenfassung mit rechtlichen Hinweisen und Zeitstempel erstellt und im elektronischen Archiv abgelegt werden.


Am Behandlungstag sorgt der digitale Check-in für Entlastung. Patientinnen checken selbstständig über Smartphone, Web oder Terminal ein. Gleichzeitig wird intern sichtbar, dass die Person bereits im Haus ist.


Das bedeutet:

  • kürzere Wartezeiten

  • weniger Aufwand am Empfang

  • bessere Prozessübersicht

  • schnellere Weiterleitung zum Termin


Auch die Kommunikation rund um Termine lässt sich automatisieren.

Terminaufgebote, Bestätigungen, Erinnerungen, Nüchternanweisungen, Vorbereitungshinweise und Patientenaufgaben erreichen die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt.


Wie digitale Kommunikation und Patientenaufgaben in der Praxis eingesetzt werden, zeigen wir im Beitrag «Wichtige Hinweise direkt in die Inbox».



Flexibel einsetzbar, einfach skalierbar


Die Anforderungen einer kleinen Praxis unterscheiden sich von jenen einer Spezialklinik oder eines Kantonsspitals.


Genau deshalb ist heyPatient modular aufgebaut, cloudbasiert und zentral über das heyPortal konfigurierbar. Funktionen können bedarfsgerecht aktiviert werden, ohne dass die Plattform neu gedacht werden muss.


Ob ambulant, stationär oder kombiniert: Die Lösung passt sich der Organisation an, nicht umgekehrt.


Transparente Lizenzmodelle und klar strukturierte Module schaffen zusätzlich Planungssicherheit.



Partnernetzwerke und Integrationen als Erfolgsfaktor


Digitale Lösungen entfalten ihren grössten Nutzen dort, wo Systeme nahtlos zusammenarbeiten.


heyPatient ist schweizweit und international über den Microsoft Marketplace sowie den Siemens Xcelerator Marketplace verfügbar.


Gleichzeitig bestehen produktive Integrationen in marktübliche ERP-, KIS- und Fachsysteme. Dazu gehören unter anderem SAP, Microsoft Dynamics NAV, CISTEC, InesKIS und weitere Systeme.


Ergänzt wird dieses Ökosystem durch den heyPatient Marketplace. Darüber lassen sich spezialisierte Drittanwendungen integrieren, zum Beispiel Triage-Lösungen, Inhouse-Navigation oder Partnerangebote wie Trifact.


Gesundheitsorganisationen profitieren von einer Plattform, die bestehende Investitionen schützt und gleichzeitig neue Innovationen einfach integrierbar macht.


Innovation braucht offene Standards


Nachhaltige Digitalisierung benötigt offene Standards und zukunftsfähige Technologien.

heyPatient setzt seit Beginn konsequent auf HL7 FHIR als Grundlage für interoperable Prozesse und sicheren Datenaustausch über Systemgrenzen hinweg.


Dass dieser Ansatz zukunftsweisend ist, zeigt auch die Entwicklung in der Schweiz: Mit DigiSanté und der Swiss Health Data Space Initiative setzt die Schweiz künftig ebenfalls auf HL7 FHIR als zentralen Standard für den strukturierten Austausch von Gesundheitsdaten.


Für Gesundheitsorganisationen bedeutet dies vor allem Investitionsschutz.

Offene Standards reduzieren Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern und erleichtern die Integration zukünftiger Systeme, Prozesse und nationaler Initiativen.


Wie heyPatient Interoperabilität konkret umsetzt, erfahren Sie im Beitrag «Die Schweiz setzt auf HL7 FHIR. heyPatient tut es seit Beginn.»


Weitere Beispiele für diesen Fokus sind die SwissID-Integration, die Anbindung elektronischer Gesundheitsdossiers, etwa über eSanita, sowie die laufende Weiterentwicklung von Automatisierung und digitalen Patientenservices.


Digitalisierung ist dann nachhaltig, wenn heutige Investitionen auch morgen noch anschlussfähig sind.

Gemeinsam die nächste Wachstumsphase gestalten


Die Aufnahme ins Innosuisse ScaleUp Programm ist für uns nicht das Ziel, sondern ein weiterer Schritt auf unserem Weg.


Für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet dies vor allem eines:

Die Zusammenarbeit mit einem Partner, der Innovation, Skalierbarkeit und langfristige Perspektive verbindet.

Die Anforderungen an Gesundheitsorganisationen wachsen kontinuierlich. Umso wichtiger ist es, auf Lösungen zu setzen, die heute Mehrwert schaffen und gleichzeitig Raum für zukünftige Entwicklungen bieten.


Möchten Sie erfahren, wie andere Gesundheitsorganisationen heyPatient bereits entlang der gesamten Patient Journey einsetzen? Dann freuen wir uns auf den Austausch.





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