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Das Kantonsspital Baden beteiligt sich an heyPatient

Aktualisiert: 12. Mai 2021



Das Kantonsspital Baden (KSB) wird Teilhaber der heyPatient AG. Das Zürcher Startup hat eine digitale Plattform entwickelt, welche die vielen Interaktionen zwischen dem Spital und den Patienten vereinfacht. Die heyPatient-App soll im gesamten Schweizer Gesundheitswesen zum digitalen Begleiter avancieren. Um dieses Ziel zu erreichen, werden das KSB und heyPatient diese integrative Lösung gemeinsam weiterentwickeln.


Ein gemeinsam realisiertes Pilotprojekt in der Frauenklinik des KSB mit digitaler Anmeldung und Terminaufgeboten führte zu erfreulichen Ergebnissen. Das KSB beschloss daher, sich finanziell an dem in Winterthur ansässigen Digital Health Startup zu beteiligen. Dieses Vorgehen entspricht der Strategie des KSB Health Innovation Hub, den das KSB im Sommer 2018 gegründet hat.


Der KSB Health Innovation Hub bietet jungen Unternehmern die Möglichkeit, ihre Ideen im klinischen Umfeld weiterzuentwickeln und zur Marktreife zu bringen. Dies geschieht nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund des Neubaus, den das KSB in gut zwei Jahren beziehen wird.


«Der Neubau bringt eine Neuausrichtung unserer Prozesse und Abläufe mit sich, bei denen der Patient noch stärker in den Fokus rückt. Diese Änderungen bedingen, dass wir neue Lösungen entwickeln und umsetzen», sagt KSB-CEO Adrian Schmitter. Die App von heyPatient setzt genau hier an: Sie vereinfacht die vielen Interaktionen zwischen Ärzten, Pflege, Administration und Patienten.


Die Plattform ermöglicht beispielsweise die Vereinbarung von Spital- und Arztterminen, inklusive Informationen zu Vorbereitung, Behandlung und Nachsorge für die Patienten. Diese Informationen und weitere Gesundheitsdaten lassen sich mit Familienmitgliedern teilen, was die Unterstützung und Versorgung durch Angehörige vereinfacht. Ebenso können die eigenen Gesundheitsdaten bereits vor Antritt des Termins mit dem Spital oder dem behandelnden Arzt geteilt werden.


«heyPatient erhöht die Effizienz der Prozesse, erleichtert den Patienten die Vorbereitung und verbessert die Qualität der Nachsorge», sagt Matthias Spühler, der heyPatient zusammen mit seiner Frau Regula gegründet hat. «Die App unterstützt nicht nur Patienten im Spital, sondern agiert als digitaler Gesundheitsbegleiter im Alltag für alle Menschen, ob krank oder gesund.»


Dafür stehen weitere Funktionen wie die Dokumentation der persönlichen Krankheitsgeschichte und im weiteren Ausbau ein Gesundheitstagebuch oder das Aufzeichnen des Schmerzverlaufs zur Verfügung. Die Anbindung an das geplante Elektronische Patientendossier (EPD) wird ebenso möglich sein wie die Verknüpfung mit Wearables wie beispielsweise der Apple Watch.


KSB-CEO Adrian Schmitter: «Wir sind überzeugt, dass heyPatient als digitale und integrierte Lösung das Potential hat, im Gesundheitswesen neue Massstäbe zu setzen. Deshalb haben wir uns für eine Beteiligung an der heyPatient AG entschieden.»


Weitere Informationen:


Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit: Benedikt Niederer (Leiter Unternehmensentwicklung KSB), Max Grimm (Manager KSB Health Innovation Hub), Regula und Matthias Spühler (COO und CEO heyPatient), KSB-Juristin Claudia Wyss und KSB-CEO Adrian Schmitter (v.l.).

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«Als führendes Zentrumsspital der Schweiz nutzen wir das Patientenportal von heyPatient. Im Neubau Agnes setzen wir auf ihr smartes Patientenauruf-System, das Effizienz und Patientenerlebnis neu definiert. Damit setzen wir auch in der Patientenbegleitung und -führung neue Massstäbe. Die Experten von heyPatient verstehen Prozessautomatisierung auf hohem Niveau und entickeln in Co-Creation mit den Spitalfachleuten praxisnahe Lösungen. Sie haben Weitblick und stets ein offenes Ohr und sind bereit, auch die Extra-Meile zu gehen. heyPatient ist ein verlässlicher Partner und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und zukünftige Innovationen.»

«Unseren Patienten zu ermöglichen, ihren Aufenthalt online zu planen, ist ein logischer Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie. heyPatient bietet dafür eine überzeugende Lösung.»

«Im Rahmen des Partnership Catalyst Programms, das wir gemeinsam mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit "DEZA) umgesetzt haben durften wir mit heyPatient zusammenarbeiten. Die Kooperation war in jeder Hinsicht bereichernd und zeichnete sich durch ein hohes Mass an Professionalität aus.

Wir waren beeindruckt von der Präzision und der Verlässlichkeit, mit er das Team von heyPatient gearbeitet hat.

In Kombination mit ihrem fundierten technischen Know-how und dem Verständnis für wirtschaftliche Machbarkeit hat heyPatient massgeblich zum Erfolg des Programms beigetragen.»

Dr. Daniel Heller, 

Präsident des Verwaltungsrates,

Kantonsspital Baden AG

René Künzli, Leiter Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung

Schweizer Paraplegiker Zentrum

Dr. Justus von Grone,

Managing Director

CSI-HSG, Universität St. Gallen

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