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Virtueller Patientenempfang

Aktualisiert: 4. Aug. 2023

Auf dem Weg zur digitalen Transformation entstehen neue Möglichkeiten für mehr Flexibilität - auch bei der Gebäudenutzung. Dabei steht das Patientenerlebnis stets im Mittelpunkt.


Ausgangslage

Im Rahmen des Spitalneubaus am Kantonsspital Baden wurde ein zweites Partnerhaus gebaut, welches auf sieben Stockwerken unter anderem die Physiotherapie, das Ambolatorium der Kinderklinik, die internistische Sprechstunde, die Gerinnungssprechstunde, die Infektiologie, die Psychoonkologie sowie die Gefäss-, Schmerz- und Tumorzentren beherbergen. Externe Partner wie die ETH Zürich, die Stiftung Blutspende SRK Aargau-Solothurn und weitere Dienstleister sowie KSB-Büros sind im neuen Gebäude ebenso zu finden.


Fragestellung

Idealerweise sollte das neue Partnerhaus II von Beginn weg ohne Empfangsschalter mit Patientenadministration betrieben werden können. Die Umsetzung sollte patientenzentriert, auch für Patientinnen ohne heyPatient App umgesetzt werden.


Anforderung

Der digitale Patientenempfang begrüsst Patientinnen und Patienten, ermöglicht ein Self-Check-in und begleitet digital zum geplanten Termin, zum richtigen Ort. Damit dies möglich ist, sollen sich Patientinnen und Patienten ortsunabhängig schon im Vorfeld via App oder auch web-basiert, mit gesicherter Identifikation, digital anmelden können.


Falls zudem beim Eintritt aus Sicht Patientenadministration noch Fragen offen sind, wird der betreffende Patient darauf aufmerksam gemacht und gebeten, sich im Hauptgebäude zu melden.

Die Nutzung soll maximal einfach sein, mehrsprachig und unabhängig ob mit oder ohne heyPatient-Account.


Umsetzung

Der virtuelle Empfang mit Self-Checkin war zu Beginn mit einer Nutzerführung via Terminal angedacht. Aus Platz- und feuerpolizeilichen Gründen wurde davon abgesehen.


Im Empfangsbereich weist nun ein "Herzlich willkommen" auf den virtuellen Empfang hin. Durch Scannen des bereitgestellten QR-Codes öffnet sich die Willkommens-Seite des neuen Check-in Service auf dem Patienten-Smartphone und zeigt die Abbildung des neuen Partnerhauses mit den wichtigsten Kontaktdaten und den KSB-Angeboten an diesem Standort.


Dir virtuelle Empfangs-Mitarbeitende begrüsst Patientinnen und Patienten in Schweizerdeutsch. Der Self-Check-in kann in wenigen Schritten durchgeführt werden.

Patientenbegleitung und -führung

Diese wird, wie üblich bei heyPatient, in 17 Sprachen angeboten.


Der Service zeigt zudem den nächsten besetzten Patientenempfang an und bietet gleichzeitig eine einfache Navigation mit Google Maps. Sobald verfügbar, wird die Inhouse-Navigation von Siemens verwendet.


Es ist jederzeit eine kurzfristige Online-Anmeldung möglich und die gewünschten Kontaktmöglichkeiten sind immer zur Hand.


Und was passiert im Hintergrund?

Sobald ein Self Check-in durchgeführt wurde, erfolgt eine Statusänderung im ERP. Damit sind die Mitarbeitenden informiert, dass der Patient im Haus ist.


Sind in der Patienten-Administration noch Abklärungen offen, für welche der Patient zum besetzten Schalter kommen muss, wird dies angezeigt, mit Navigation zum Haupthaus.


Funktionalität - as a Service

Die neue Funktionalität ist auch anderen KSB-Standorten einsetzbar und steht per sofort als neuer Service auch für weitere Kunden zur Vefügung..


Bei Aktivierung des neuen Service in heyPortal generiert dieses den QR-Code, als Startpunkt der Patientenführung. Weitere Inhalte wie beispielsweise das Gebäudebild können einfach konfiguriert werden.


Simplify healthcare

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